Telefon: 02266/ 63 478
Mobil:   0664/1154839 
email:franz.ochenbauer@aon.at

 
                   

Die Krankensalbung

Die Krankensalbung ist keineswegs nur ein Sakrament der Sterbenden, wie durch den Gebrauch des Begriffes "Letzte Ölung" leicht vermutet werden könnte.

Die Krankensalbung kann empfangen werden bei schwerer Krankheit, Verschlechterung einer chronischen Krankheit, vor einer ernsten Operation, bei großen Schmerzen und bei Lebensgefahr.  Bei Sterbenden sollte der Priester nach Möglichkeit gerufen werden, wenn der Kranke noch bei Bewusstsein ist, damit dieser auch das Sakrament der Beichte und die Kommunion empfangen kann. In diesem Fall spricht man auch vom Empfang der Sterbesakramente, die letzte Kommunion heißt Wegzehrung.

Ablauf der Krankensalbung

Die Krankensalbung wird zumeist beim Kranken zuhause oder im Spital durch den Priester gespendet.

Wenn der Kranke noch kann, sollte er das zuerst beichten, dann die Krankensalbung und anschließend die Kommunion empfangen.

Bei der Salbung legt der Priester die Hände auf, betet, salbt den Kranken auf der Stirn und auf den Händen mit geweihtem Öl und spricht dabei oben genannte Worte.

Tipps und Hinweise

Der Pfarrer kann jederzeit um die Spendung der Krankensalbung gebeten werden, dafür ist er da!

Kranke und deren Angehörigen sollten sich gegebenenfalls auch ohne Scheu an den zuständigen Krankenhausseelsorger wenden.

Für die Krankensalbung zuhause können Weihwasser und ein Kreuz vorbereitet werden, das ist aber nicht zwingend.

Der Priester sollte nach Möglichkeit zum Kranken gerufen werden, wenn dieser noch bei Bewusstsein ist, damit dieser auch Beichten und die Kommunion empfangen kann.

Die Krankensalbung kann auch mehrmals im Leben empfangen werden.