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Letzte Abendmahl

 

Gründonnerstag - seine Besonderheiten

An Gründonnerstag wird an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern vor seiner Verhaftung erinnert. Am Abend des Gründonnerstag beginnt die Zeit der heiligen drei Tage.. Nach den biblischen Überlieferungen feierte Jesus am Vorabend seiner Verhaftung mit den Jüngern das Pascha-Fest.

Dabei brach Jesus das Brot und teilte den Wein aus und gab ihnen den Auftrag, dies in Zukunft zu seinem Gedächtnis zu tun. Jesus wusste bereits, dass Judas Iskariot ihn verraten und er sterben wird.  Das Abendmahl steht damit auch in Verbindung mit der Verhaftung und der Kreuzigung Jesu.

Das Letzte Abendmahl ( Video)

Berichte über das letzte Abendmahl finden sich in allen vier Evangelien sowie im ersten Korintherbrief von Paulus, der auch die älteste Quelle ist. Den Evangelien von Markus, Matthäus und Lukas zufolge fand das letzte Abendmahl im Rahmen des jüdischen Pessach-Festes (auch: Passah-Fest) statt.

Vergegenwärtigung Christi durch die Eucharistie

Zentrales Ereignis dieser letzten gemeinsamen Mahlzeit war, dass Jesus nach jüdischem Brauch für seine Jünger das Brot brach und den Wein austeilte. In diesem Mahl sah die frühe Kirche deshalb die Einsetzung eines neuen Bundes mit Jesus Christus als Mittler. Das Teilen von Brot und Wein wurde in den liturgischen Ablauf der christlichen Eucharistiefeier bzw. Abendmahlfeier übernommen. Sie hat für die heutigen Christen eine zweifache Dimension: zum einen die Gemeinschaft mit Jesus Christus und zum anderen die Gemeinschaft der Glaubenden untereinander. Paulus überliefert die Einsetzung der Eucharistie mit folgenden Worten:

Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. (1 Kor 11,24–26)

Gedenken am Gründonnerstag

Im Zuge dessen verstanden schon die ersten christlichen Gemeinden die Kommunion als Wegzehrung für die Zwischenzeit bis zum endgültigen Kommen des Reiches Gottes, als Vorschein des großen Abendmahls im Reich Gottes.Speziell dem letzten Abendmahl Jesu wird in der Karwoche am Gründonnerstag gedacht. Häufig finden in katholischen Gottesdiensten auch Fußwaschungen statt, ein Ritual, das auf den Bericht des Johannes-Evangeliums zurückgeht, nach dem Jesus seinen Jüngern im Zuge der letzten Mahlzeit die Füße wusch. Die Waschung symbolisiert die innere Reinheit der Teilnehmer am eucharistischen Mahl, sie mahnt aber auch zur gegenseitig dienenden Liebe.